IDIOLAB#7 | Gespräche mit dem Universum

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Die Intuition hinkt der Erkenntnis hinterher. Viele Bilder, die wir uns von der physikalischen Wirklichkeit machen – Elementarpartikel als Kügelchen, der Weltraum als aufgehender Rosinenteig –, sind falsch oder unzureichend. Dabei sind künstlerische und physikalische Imaginationen seit zwei Jahrhunderten eng miteinander verflochten: Jules Vernes Zwanzigtausend Meilen unter dem Meer (1870) inspirierte das erste moderne Unterseeboot. H.G. Wells‘ The War of the Worlds (1898) führte zum ersten Raketenpatent, The World Set Free (1914) brachte Leo Szilárd auf die Idee der Neutronen-Kettenreaktion. Arthur C. Clarke imaginierte 1945 Kommunikationssatelliten. Und bei den Dreharbeiten zu Soylent Green (1972) durchtrennte Charlton Heston ein Telefonkabel – und erfand so das Handy.

Foto © NASA/Terzić 2026

Zukunft, so scheint es, kann nie ganz ohne Sci-Fi geschehen. Das ist einer der Gründe, warum  Konzerne wie Google, Boeing oder Microsoft Sci-Fi-Autoren beschäftigen (Science Fiction Prototyping). Ästhetische Repräsentationen wissenschaftlicher Erkenntnisse – in Literatur, Film, Kunst – sind nie nur das, sondern schon Teil der Innovation, die dabei ist, sich zu ereignen …

Das scheint ein interessanter Abend am 27.April 2026 im Roten Salon in der Volksbühne Berlin zu werden. Mehr Informationen zu Gästen und Tickets hier