Im Zentrum der Klima-Utopien steht neben einer Veranstaltungsreihe vor allem der Anfang September 2026 startende Kreativwettbewerb. Er versteht sich sowohl als Fortführung als auch als Weiterentwicklung des von Fritz Heidorn initiierten Literaturwettbewerbs „Klimazukünfte 2050“ (mehr dazu unten) und wird durchgeführt in Kooperation mit der Deutschen KlimaStiftung Bremen und Zwischenraum – temporärer Kunstraum e.V. Aurich.
Es geht um kreative Ideen und fantasievolle Umsetzungen in verschiedenen Medien zu der Frage, wie klimagerechte Zukunftsutopien aussehen können: Wie leben wir in einer klimagerechten Zukunft? Wie wohnen wir? Wie arbeiten wir? Was ist Gemeinschaft? Was tun wir in unserer Freizeit? Welche Technologien setzen wir im Alltag ein? Wie sehen wir die Zukunft der Menschen in der Zukunft. Was ist gerecht? Welche Rolle spielen Klimaflüchtlinge? Woran glauben wir? Was verstehen wir unter Solidarität? Wem helfen wir bei welchen Gelegenheiten? Welche Rolle spielen die Wissenschaften? Wie ist der Stand der Raumfahrt? Was tun wir auf dem Mond und auf dem Mars? Wie sehen wir die Rolle der Menschheit im Universum?

Wir suchen Kreativbeiträge in diesen Sparten: Erzählungen als Kurzgeschichte, Malerei und Grafiken
Wir fördern Kreativbeiträge über klimagerechte Utopien, bieten Unterstützung und Coaching an und zeichnen die besten Beiträge aus.
Coaching: Online bei Bedarf und als Workshop per Einladung in der Deutschen Klimastiftung Bremen sowie im Zwischenraum – temporärer Kulturraum e.V. in Aurich für maximal zwanzig Teilnehmende mit kreativen Ideen.
Mehr zum Kreativwettbewerb und die Klima-Utopien hier
Klimazukünfte 2050
Der Literaturwettbewerb „Klimazukünfte 2050“ wurde 2022 von Fritz Heidorn, dem Klimahaus Bremerhaven und dem Hirnkost Verlag ins Leben gerufen und lädt seitdem Schreibende aller Altersgruppen dazu ein, ihre Visionen einer von der Klimakrise geprägten Zukunft literarisch zu erkunden. In Kurzgeschichten, Gedichten und anderen literarischen Formen werden mögliche Lebenswirklichkeiten im Jahr 2050 entworfen – zwischen Hoffnung, Wandel und Konflikt. Der Wettbewerb versteht sich als Plattform für kreative Auseinandersetzung mit Klimawandel, gesellschaftlicher Transformation und neuen Formen des Zusammenlebens und möchte dazu ermutigen, über Risiken hinaus auch Chancen und Lösungswege zu denken.
Getragen von den Initiator:innen und weiteren Partnern aus Literatur, Bildung und Klimakommunikation bietet „Klimazukünfte 2050“ sowohl Nachwuchsautor:innen als auch erfahrenen Schreibenden eine Bühne. Ausgewählte Beiträge werden von einer Fachjury prämiert und in Anthologien veröffentlicht, die die Vielfalt der eingereichten Stimmen sichtbar machen. So entsteht ein literarisches Panorama möglicher Zukünfte, das zum Nachdenken anregt, Diskussionen anstößt und Leser:innen dazu einlädt, sich selbst als Gestaltende unserer gemeinsamen Zukunft zu begreifen.
Für die zweite Runde des Literaturwettbewerbs haben mehr als 350 Menschen Erzählungen, Gedichte, Slam-Texte beim Literaturwettbewerb KLIMAZUKÜNFTE 2050 eingereicht. Daraus haben die Jurys zwölf Beiträge ausgewählt, die in der Anthologie „Klimazukünfte 2050. Wie werden wir leben?“ (erschienen im März 2025) präsentiert werden.
Fritz Heidorn, Sylvia Mlynek, die Deutsche KlimaStiftung (als Projekt-Nachfolgerin des Klimahaus Bremerhaven) und der Hirnkost Verlag erhielten den Sonderpreis für einmalige herausragende Leistungen im Bereich der deutschsprachigen SF 2023 für den Literaturwettbewerb Klimazukünfte2050 für die Herausgabe der ersten Anthologie.
Kim Stanley Robinson schreibt dazu in einer privaten E-Mail an Fritz Heidorn:
„Herzlichen Glückwunsch zu dieser wohlverdienten Auszeichnung! Sie ist besonders großartig, weil sie den Klimawandel hervorhebt und die Preisverantwortlichen dies mit diesem Sonderpreis anerkannt haben.“


